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%u201eDie umgekehrte Aufbohr-Reihenfolge f%u00fchrte zum gew%u00fcnschten Ergebnis: kurze Sp%u00e4ne in der passenden Dicke.%u201cMitten ins AugeMEILLER hat sich seit der Gr%u00fcndung 1850 von einer Schmiede in der M%u00fcnchner Vorstadt zu einer global agierenden Unternehmensgruppe entwickelt. Neben dem Stammsitz betreibt das Unternehmen acht weitere Produktions-, Montage- und Vertriebsstandorte in ganz Europa. Die rund 2.000 MEILLER-Mitarbeiter versorgen Kunden in Europa, Afrika und S%u00fcdamerika mit Kippaufbauten und -anh%u00e4ngern f%u00fcr Nutzfahrzeuge. Im Werk in der bayerischen Landeshauptstadt hat neben der Fahrzeug-Endmontage auch die Hydraulikfertigung ihren Sitz. %u201eIm Hydraulikbereich arbeiten wir automatisiert und mit hoher Wertsch%u00f6pfung%u201c, sagt Marc-David Jung, Leiter Industrial Engineering bei MEILLER.%u201eUnsere Kunden erwarten von unseren Produkten hohe Qualit%u00e4t und Zuverl%u00e4ssigkeit.%u201c Diese Zuverl%u00e4ssigkeit ist auch bei der Herstellung von Komponenten aus Baustahl (St 52-3) f%u00fcr das Hydrauliksystem der Verschiebepresse in Abroll- und Absetzkippern ein Thema. MEILLER fertigt davon etwa 25.000 St%u00fcck pro Jahr in unterschiedlichen Varianten. In einem der zahlreichen Arbeitsschritte bringt das MEILLER-Team ein sogenanntes Zylinderauge ein. Die 120 Millimeter lange Stufenbohrung mit zunehmenden Durchmessern von 20, 22 und 25 Millimeternnimmt sp%u00e4ter drei Dichtungen auf und muss eine hohe Oberfl%u00e4cheng%u00fcte aufweisen. Beim automatisierten Aufbohren und anschlie%u00dfenden Reiben mit Werkzeugen eines ISCARMitbewerbers traten regelm%u00e4%u00dfig Probleme auf. %u201eWir hatten immer wieder Parallelit%u00e4tsfehler, durch Sp%u00e4ne auftretende Rattermarken und Werkzeugbr%u00fcche sowie schwankende Oberfl%u00e4chenqualit%u00e4ten%u201c, schildert Andreas Leps, Leiter der Hydraulikproduktion.LOGIQUICK-Kampagne bringt die L%u00f6sungBei einem der regelm%u00e4%u00dfigen Besuche von Detlef Ossadnik, Beratung und Verkauf, und Dirk Moosreiner, technische Beratung und Vertrieb, von MEILLERs langj%u00e4hrigem Werkzeugpartner ISCAR kam die Situation zur Sprache. Sie holten ihre Kollegen Uli K%u00f6hler, Regional Sales Manager, sowie Patrick Muller, Product Manager Drilling, ins Boot.%u201eDas war ein spannendes Projekt%u201c, sagt Uli K%u00f6hler. %u201eVor allem das Material mit seiner gro%u00dfen Vielfalt an Legierungszusammensetzungen war eine Herausforderung.%u201c Dank der neuen LOGIQUICK-Werkzeugkampagne Rattermarken, verlaufende Bohrungen, Werkzeugbr%u00fcche %u2013 beim automatisierten Aufbohren von Zylinderaugen f%u00fcr die Hydrauliksysteme in Abroll- und Absetzkippern hatte MEILLER mit gro%u00dfen Herausforderungen zu k%u00e4mpfen. Dank ISCARs QUICK3CHAM-Wechselkopf-Bohrsystem mit speziellem Aufbohr-Kopf sowie einer unkonventionellen Bearbeitungsstrategie bekam der Spezialist f%u00fcr Lkw-Kippaufbauten und -anh%u00e4nger den Prozess in den Griff.SHORTCUTAUFGABE: Aufbohren eines Zylinderauges L%u00d6SUNG: Drei QUICK3CHAMWechselkopfbohrer mit speziellem F3B-Bohrkopf zum AufbohrenNUTZEN: Hohe Oberfl%u00e4cheng%u00fcte, Verlaufsfreiheit, Prozesssicherheiti26

